Dienstag, 10. Dezember 2013

Stelle Dir vor.... Du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen, stellt Dir die Bank 86400 Euro auf Deinem Bankkonto zur Verfügung. Doch
dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel bestimmte Regeln hat.

Die erste Regel ist: Alles was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird Dir wieder weggenommen, Du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto
überweisen, du kannst es nur
ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn
Du erwachst, eröffnet Dir die Bank
ein neues Konto mit neuen 86400
Euro für den kommenden Tag. Zweite
Regel: Die Bank kann das Spiel ohne
Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit
kann sie sagen: Es ist vorbei, das
Spiel ist aus, Sie kann das Konto
schließen und Du bekommst kein
neues mehr. Was würdest Du tun???
Du würdest Dir alles kaufen was du
möchtest? Nicht nur für Dich
selbst, auch für alle Menschen die
Du liebst ... vielleicht sogar für
Menschen die Du nicht kennst, da Du
das nie alles nur für Dich alleine
ausgeben könntest... Du würdest
versuchen, jeden Cent auszugeben
und ihn zu nutzen, oder? Aber
eigentlich ist dieses Spiel die
Realität: Jeder von uns hat so eine
"magische Bank"..... Wir
sehen das nur nicht... Die magische
Bank ist die Zeit.... Jeden Morgen,
wenn wir aufwachen, bekommen wir
86400 Sekunden Leben für den Tag
geschenkt und wenn wir am Abend
einschlafen, wird uns die übrige
Zeit nicht gutgeschrieben.... Was
wir an diesem Tag nicht gelebt
haben, ist verloren, für immer
verloren, Gestern ist vergangen.
Jeden Morgen beginnt sich das Konto
neu zu füllen, aber die Bank kann
das Konto jederzeit auflösen, ohne
Vorwarnung.... Was machst Du also
mit deinem täglichen 86400 Sekunden
??? Sind sie nicht viel mehr wert
als die gleiche Menge in Euro? Also
fang an Dein Leben zu leben

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Glauben und Glaubensverständnis




Der Glauben, das Glauben, glauben können, wollen, ungläubig, Unglauben, Glaubensverweigerung Glaube als Begriff, als Lebensgefühl, als Intimes Bedürfnis, als Lebenshilfe, zur Erklärung sachlicher Fakten und Fiktionen. Wahrer Glaube

Alle diese Begrifflichkeiten, alle Schemata, alle möglichen und unmöglichen individuellen Ansichten und Formulierungen finden Raum in den diversen Diskussionen was denn nun Glaube sei und wie er zu sehen ist.

Bedauernswert finde ich, und oft hab ich da den Eindruck, allein auf weiter Flur, finde ich das sich vor einer Glaubensdiskussion sich anscheinend NICHT geeinigt werden kann über welche Grundsätzliche Art des Glaubens gesprochen wird. Da wettern Christen gegen Muslime, Atheisten gegen Christen, Muslime gegen Christen, Christen gegen Heiden, Atheisten gegen Heiden ßkommt seltsamerweise selten vor. Evolutionisten gegen Schöpfungsvertreter, Ufoanhänger gegen Ufobezweifler und Alle. gegen Alle.

Das ist oft so zermürbend, energiesaugend, nervig und in 99,9% aller Fälle auch völlig Sinnlos

Fragen wir also.....  Was ist Glaube?

Antwort: Glaube ist vielschichtig, individuell, immer einzigartig

Schlussfolgerung: Ich kann mein Verständnis von Glaube nicht automatisch auf jeden anderen übertragen.

Fragen wir also weiter... uns selbst.... Was ist mein Glaube

Meine Antwort:
Mein Glaube ist das erfreuen meiner Seele ßstimmt und ist doch nur ein Kalenderspruch.
Mein Glaube ist das erfahren meines Orlog, meines Wyrd  <- span="">astruer Begriffe
Mein Glaube ist das leben und erfahren mit den Göttern und der ganzen Schöpfung
Mein Glaube ist eine Hilfe bei der Selbstfindung von moralischen und ethischen Werten <-- span=""> was ist Gut und Böse aus meiner individuellen Sicht

Schlussfolgerung: wer sich in diesen Antworten widerfindet mit dem kann ich für alle Beteiligten fruchtbringend und erbaulich über Glauben diskutieren.

Deine möglichen Antworten:
Mein Glaube ist das befolgen der göttlichen Weisungen und Gebote
Mein Glaube ist die Forderungen des unfehlbaren einzigen wahren alleinigen vollkommenen Gottes
Mein Glaube ist an die Liebe des Universums an seine Seelenerfahrungen (oder ähnliche Formulierungen)

Schlussfolgerung: Wir haben keine gemeinsame Basis dessen was wir Glauben nennen.

Wenn ich nun mit meinem gegenüber keinerlei gemeinsame Basis habe, kann ich eine suchen, nicht auf Biegen und Brechen. Je schwerer eine gemeinsame Basis sich findet, je enger ist auch der Diskussionsspielraum, da muss man nicht drüber diskutieren das ist einfach so. Nur weil wir beide als Basis Winterreifen bevorzugen werde ich dennoch nichts gemeinsames finden an unseren Autos wenn ich einen nagelneuen Rolls Royce Silvershadow fahre und du einen Trabanten 501 der schon einen beinahe Totalschaden hinter sich hatte und x-mal geflickt wurde.

Wieder weg vom Beispiel zurück. 

Es ist einfach sinnlos über glauben zu diskutieren wenn das Verständnis von Glauben unterschiedliche Basics hat <- neudeutsch="" p="">
Darum ist das missionieren immer ein Gewaltakt, während das Zeugnis (bezeugen eines Glaubens) immer ein individueller Erlebnisbericht ist. 

Mission = Gewalt kontra  Zeugnis = Glaubwürdigkeit

Denn letztendlich bleibt was mal ein weiser Mann sagte: Glaube ist unsere, deine , meine persönliche Beziehung zu dem was wir, du, ich Gott, Götter, göttlich heißen.

Du siehst das anders? Ok.. dann sollten wir nie über Glauben diskutieren. Ein Gespräch zwischen dem Floh eines Hundes, einer Meeresqualle und Steven Hawking über die Vorteile von Formel 1 Rennen in einem Schokopudding würde da auch nicht sinniger sein

Schlussfolgerung: Leute, wenn ihr über Glauben redet und schreibt macht euch bewusst ihr schreibt über euren individuellen Glauben, hört auf zu missionieren, aber gebt gerne und oft. So ihr gefragt seid Zeugnis ab.

*gelegentlich muss ich mir das auch bewusst machen.

Freitag, 5. April 2013

"Fromme" Wünsche


"Ich weiß, dass es wichtig ist, dass du genau der Mensch bist, der du sein möchtest, und nicht der, den ich oder andere erwarten. Es ist mir klar, dass ich nicht weiß, was für dich das Beste ist, obwohl ich manchmal meine, es zu wissen. Ich war nicht dort, wo du warst, und ich habe das Leben nicht aus deinem Blickwinkel gesehen." Zitat aus:  siehe unten

Das liest sich und klingt auch in den Ohren, im ersten Verständnis nach großer Toleranz, nach Aufrichtigkeit, ehrlichem Bemühen, ja beinahe nach wahter Liebe und Demut.

Von wegen! Das ist, wenn man es wirklich überlegt, nichts als dummes Zeug. Differenziert betrachtet ein zu wünschendes Ziel, nein ein zu wünschender Weg, auf den dann der Spruch passt "der Weg ist das Ziel" doch insgesamt ist der Spruch/dieses Zitat ein völlig hohle Phrase. oder wie ich es gerne nenne esoterischer Gutmenschenquark. Warum?

lesen wir mal genau - 

.... daß du genau der Mensch bist, der du sein möchtest .... 

Kennst du persönlich und leibhaftig einen, nur einen Menschen der von sich selbst frei und ehrlich sagen kann: "Ich bin der Mensch der ich sein möchte!" und von dem du sagst: "Dieser Mensch ist der, der er sein möchte!" Ihr also diersbezüglich komform geht. So einen kennst du? Ich glaub dir kein Wort. Entweder lügt er, oder du oder beide, bewusst oder unbewusst. Warum?

Ich glaube nicht das irgendein Mensch (Ausgenommen, möglicherweise ausgenommen spirituell lebende Menschen wie Asketen, Mönche, Nonnen und Eremiten, die abgeschieden vom "normalen" Alltag und den gesellschaftlichen Vepflichtungen, Möglichkeiten, Unmöglichkeiten, und Reizen aller Art) das also Menschen wie du und ich, wirklich der Mensch sind der sie sein wollen. Es mag angehen das du oder ich oder der eine oder andere dieses edle Ziel ein Stückweit erreichen. Voraussetzung ist das man sich selbst erkennt, schon scheitern viele, sich selbst annimmt, erin noch höhere Hürde. Dann und erst dann kann man werden was man sein will. Und das ist ein Weg der länger ist als dein Leben dauert. Wie erwähnt mit gsmz seltenen Ausnahmen. ganz besonderer Menschen. Eben jenen die das zu ihrer Hauptbeschäftigung machen.

Wie also willst du den menschen lieben den dein Gegenüber sein will? Du kennst ihn ja noch nicht, Den Menschen den Du lieben kannst ist der, der er gerade ist oder von dem DU meinst der er werden könnte, und das ist das was du zu vermeiden suchst eine subjektive Einschätzung, eine Meinungsbildung, eine Beurteilung. Und wenn du bereit bist zu lieben was er werden könnte dann erhoffst du dir das er wird was du zu sehen glaubst oder erhoffst das er also so wird wie du ihn gerne hättest... "Erwischt"

... und nicht der, den ich oder andere erwarten. ...

 Es ist mir klar, dass ich nicht weiß, was für dich das Beste ist, obwohl ich manchmal meine, es zu wissen.

 Ach, das ist klar? Wenn ich mit "es ist mir klar" eine These beginne aufzustellen die einen Eindeutigkeitsanspruch erhebt schliesse ich damit die Möglichkeit eines Irrtums, einer Veränderung aus. Insbesondere wenn ich das zu einer grundlegenden Erkenntnis erhebe die im Kontext gesehen für alle gilt.

Ich hingegen behaupte das bestimmte Menschen anderen bestimmten Menschen in bestimmten Situationen und unter bestimmten Umständen durchaus sagen, bestimmen erklären können was für sie das Beste ist. Nicht immer, Nicht überall, Nicht jederzeit, Nicht jedem, ABER eben manchmal, an einigen Stellen, an eingen Zeitpunkten, einigen Leuten da kann ich das, da kannst du das, zu viele Variablen um sagen zu können "Es ist klar" 

Und manchmal weiss ich eben was für dich das Beste ist und manchmal auch ja da meine ich nur es zu wissen und dann kann meine Ansaghe auch böse enden wenn du sie befolgst. Wenn ich aber dich liebe oder annehme wie du bist, nein wie du dich mir zeigst dann ist mein Rat so ich dir einen zu geben wünsche auch ehrlich und von Herzen (zum Guten wie zum Bösen)

Ich war nicht dort, wo du warst, und ich habe das Leben nicht aus deinem Blickwinkel gesehen."

 Natürlich war ich nicht überall wo du warst, Natürlich habe ich nicht deinen Blickwinkel auf dein Leben, Ein weiterer hüfig verwendeter Spruch der hier aber nicht im Zitat verwandt wurde (Ich bin nie in deinen Schuhen gelaufen) 

Das ist alles richtig. ABER vielleicht war ich an Orten wo du noch nicht warst, Orte die soviel furchtbarer, schlimmer, intensiver, schöner, grüßer höher, weiter, prägender, abstoßender, herrlicher (was auch immer) waren, daß ich mir eben gerade darum ein Urteil zu bilden vermag.

Vielleicht ist es gerade mein Blickwinkel der durch seinen Abstand ein weniger subjektives Bild deiner Selbst wahrnimmt kurzum vielleicht sind meine Schuhe viel besser stärker schöner größer, oder vielleichjt nur Anders als deine?

Ebenso wie du habe ich Erlebnisse Erfahrungen Wissen Emotionen wie du und wie jeder andere. Und diese berechtigen mich durchaus zu urteilen und zu raten. Dich so zu lieben wie ich dich sehe und auch Dinge anzusprechen und zu empfehlen. Das bedeutet nichtgleich das ich total umkrempeln will nach meinem Gutdümken.

Unter diesen Aspekten ist das achso edle Zitat nichts als eine hohle Phrase. Eine Phrase die schön klingt aber mitr der Realität nichts zuu tun hat.

(Zitatquelle_und_religion/artikel/6911/nichts_ist_umsonst___der_tod_kostet_das_leben)