Donnerstag, 31. Oktober 2013

Glauben und Glaubensverständnis




Der Glauben, das Glauben, glauben können, wollen, ungläubig, Unglauben, Glaubensverweigerung Glaube als Begriff, als Lebensgefühl, als Intimes Bedürfnis, als Lebenshilfe, zur Erklärung sachlicher Fakten und Fiktionen. Wahrer Glaube

Alle diese Begrifflichkeiten, alle Schemata, alle möglichen und unmöglichen individuellen Ansichten und Formulierungen finden Raum in den diversen Diskussionen was denn nun Glaube sei und wie er zu sehen ist.

Bedauernswert finde ich, und oft hab ich da den Eindruck, allein auf weiter Flur, finde ich das sich vor einer Glaubensdiskussion sich anscheinend NICHT geeinigt werden kann über welche Grundsätzliche Art des Glaubens gesprochen wird. Da wettern Christen gegen Muslime, Atheisten gegen Christen, Muslime gegen Christen, Christen gegen Heiden, Atheisten gegen Heiden ßkommt seltsamerweise selten vor. Evolutionisten gegen Schöpfungsvertreter, Ufoanhänger gegen Ufobezweifler und Alle. gegen Alle.

Das ist oft so zermürbend, energiesaugend, nervig und in 99,9% aller Fälle auch völlig Sinnlos

Fragen wir also.....  Was ist Glaube?

Antwort: Glaube ist vielschichtig, individuell, immer einzigartig

Schlussfolgerung: Ich kann mein Verständnis von Glaube nicht automatisch auf jeden anderen übertragen.

Fragen wir also weiter... uns selbst.... Was ist mein Glaube

Meine Antwort:
Mein Glaube ist das erfreuen meiner Seele ßstimmt und ist doch nur ein Kalenderspruch.
Mein Glaube ist das erfahren meines Orlog, meines Wyrd  <- span="">astruer Begriffe
Mein Glaube ist das leben und erfahren mit den Göttern und der ganzen Schöpfung
Mein Glaube ist eine Hilfe bei der Selbstfindung von moralischen und ethischen Werten <-- span=""> was ist Gut und Böse aus meiner individuellen Sicht

Schlussfolgerung: wer sich in diesen Antworten widerfindet mit dem kann ich für alle Beteiligten fruchtbringend und erbaulich über Glauben diskutieren.

Deine möglichen Antworten:
Mein Glaube ist das befolgen der göttlichen Weisungen und Gebote
Mein Glaube ist die Forderungen des unfehlbaren einzigen wahren alleinigen vollkommenen Gottes
Mein Glaube ist an die Liebe des Universums an seine Seelenerfahrungen (oder ähnliche Formulierungen)

Schlussfolgerung: Wir haben keine gemeinsame Basis dessen was wir Glauben nennen.

Wenn ich nun mit meinem gegenüber keinerlei gemeinsame Basis habe, kann ich eine suchen, nicht auf Biegen und Brechen. Je schwerer eine gemeinsame Basis sich findet, je enger ist auch der Diskussionsspielraum, da muss man nicht drüber diskutieren das ist einfach so. Nur weil wir beide als Basis Winterreifen bevorzugen werde ich dennoch nichts gemeinsames finden an unseren Autos wenn ich einen nagelneuen Rolls Royce Silvershadow fahre und du einen Trabanten 501 der schon einen beinahe Totalschaden hinter sich hatte und x-mal geflickt wurde.

Wieder weg vom Beispiel zurück. 

Es ist einfach sinnlos über glauben zu diskutieren wenn das Verständnis von Glauben unterschiedliche Basics hat <- neudeutsch="" p="">
Darum ist das missionieren immer ein Gewaltakt, während das Zeugnis (bezeugen eines Glaubens) immer ein individueller Erlebnisbericht ist. 

Mission = Gewalt kontra  Zeugnis = Glaubwürdigkeit

Denn letztendlich bleibt was mal ein weiser Mann sagte: Glaube ist unsere, deine , meine persönliche Beziehung zu dem was wir, du, ich Gott, Götter, göttlich heißen.

Du siehst das anders? Ok.. dann sollten wir nie über Glauben diskutieren. Ein Gespräch zwischen dem Floh eines Hundes, einer Meeresqualle und Steven Hawking über die Vorteile von Formel 1 Rennen in einem Schokopudding würde da auch nicht sinniger sein

Schlussfolgerung: Leute, wenn ihr über Glauben redet und schreibt macht euch bewusst ihr schreibt über euren individuellen Glauben, hört auf zu missionieren, aber gebt gerne und oft. So ihr gefragt seid Zeugnis ab.

*gelegentlich muss ich mir das auch bewusst machen.