Freitag, 30. Mai 2014

Gibt es eine Gemeinsamkeit von Spiritualität und Sexualität?



Spiritualität und Sexualität zwei Begriffe die, für sich betrachtet, erst einmal nicht in Verbindung stehen.  Spiritualität betrifft ja nur die Seele. Sexualität nur den Körper, das eine ist das Religiöse oder Geistige das Andere, das ist Emotion. So das gängige gesellschaftsfähige Denken.

Nun, manche Menschen, so auch ich sehen das gänzlich anders.
 
Ich könnte jetzt keine ellenlangen Argumentationen anführen, auf unzählige Quellen verweisen und aus der Menge der Büchern zitieren die sich mit diesem und verwandter Thematik auseinander setzen. Ich will jedoch versuchen einige Kernsätze zu formulieren die zusammengesetzt einen Querschnitt widergeben aus Erfahrenem, Erdachten, Gelesenen, Erkannten, die dem Leser helfen seine eigenen Erkenntnisse zu machen eben durch Erfahrung, Erleben, Denken und Erkennen und eben nicht einfaches ablesen und sich vermeintlich schlau zu machen.

Grundvoraussetzung für gewinnende spirituelle Erfahrung wie auch gewinnende sexuelle Erfahrung ist die Bereitschaft sich selbst zu erfahren und ebenso sich selbst an zu nehmen.  Ohne Diesen werden deine Erfahrungen immer oberflächlich bleiben. Anzumerken ist das sich viele Menschen damit begnügen. Wenn du zu diesen Menschen gehörst ist das folgende für dich allenfalls unterhaltend, im besten Falle anregend. Willst du aber tiefer gehen und die Zusammenhänge kennenlernen wie ich  sie verstehe dann lies weiter. Mit etwas Glück und Resonanz sind dir folgende Statements vielleicht nützlich diese Zusammenhänge für dich zu erkennen. 

Spiritualität ist auch die Emotion der Seele

Sexualität ist auch das Begreifen und Verstehen des Körpers

Orgasmen und spirituelles Erleben teilen sich identische Glücksgefühle

Tanz kann eine Verbindung schaffen zwischen Spiritualität und Sexualität

Ausgiebige Sexualität führt zur gleichen Art von Erschöpfung wie spirituelle Ekstase

Nichts ist intimer als  Sexualität und Spirituelle Erfahrung die Menschen gemeinsam teilen 

Diese Erfahrungen habe ich ganz getrennt voneinander gemacht, aber auch in direktem Kontext. Darum glaube ich das Spiritualität und Sexualität nicht nur Berührungspunkte haben, sondern das Beide so sie sich frei gestalten lassen von den Beteiligten miteinander vollkommen Verschmelzen können zu einer einzigen Ekstase aus Geist Seele und Körper. Das es sogar möglich ist den Liebesakt wie auch immer er von zwei oder mehr Menschen in welcher Form gemeinsam gelebt und erlebt wird. Auch vom Geschlecht ist das unabhängig. Diese Erkenntnis ist für mich selbst nicht wirklich angenehm, hab ich doch eigene Vorbehalte zwischen gleichgeschlechtlicher liebe zwischen Männern. Bei Frauen stört mich das seltsamerweise nicht. Aber diese Vorbehalte betreffen nur mich und sind ein völlig anderes Thema. 

Spiritualität ist durch Sexualität ausdrückbar und erfahrbar. Es ist ein Weg von Vielen, Es ist weder der Einzige noch der Beste. Es gibt weder im Spirituellen noch im Sexuellen den besten Weg. Möglicherweise ist es der schönste, das mag aber jeder selbst für sich bestimmen. Ich für meinen Teil gehe ihn gerne wenn es passt. Und da muss eine ganze Menge stimmig sein.

Sonntag, 25. Mai 2014

Verwirrungen durch Begrifflichkeiten und wie sie interpretiert werden. Oder Wenn sich Deckende oder zumindest kompatible Überzeugungen verschiedener Begriffe bedienen und doch das gleiche meinen.


 
Seit ich mich ernsthaft mit Themen der Geisteswissenschaften und Theorien der Naturwissenschaften, Mit Herkunft und Zukunft des Menschen, der Seele, des Glaubens Themen der Parapsychologie und anderen Bereichen beschäftige die eben nicht so einfach beweisbar sind wie die Schwerkraft, habe ich immer wieder, auch mal schmerzlich, erfahren, 

Begrifflichkeiten müssen vorher klar definiert sein, sonst sind Streitigkeiten und Missverständnissen Tür und Tor geöffnet. Daraus folgt, dass man sich allzu oft in sinnlosen und zermürbenden Wortgefechten begibt ohne einen Austausch überhaupt zu Wege zu bringen. Ergo reine Zeitverschwendung betreibt die noch dazu Energiefressend ist.

Wie den meisten bekannt die diesen Blog oder sonstige Beiträge aus meiner Feder verfolgen bin ich ein Gegner und Warner des Esoterischen Dienstleistungsangebot auf allen Ebenen. Ob nun AstroTV oder Den Mist den Christian Anders alias Lanoo oder auch dieser Thomas Hornauer verzapft. Dergleichen treiben sich auch auf unzähligen Internetplattformen rum die den leichtgläubigen jedweden Mist als kosmische Wahrheit verkaufen. 

Ich habe nun ein für mich interessantes Buch eines Autors der esoterischen Kreise in den Händen gehabt.

Margit und Rüdiger Dahlke – Die spirituelle Herausforderung Eine Einführung in die zeitgenössische Esoterik. Das kleine Büchlein, erschienen im Heyne Verlag copyright 1990, Druck 1994, ISBN 3-453-06938-2 

es umfasst insgesamt etwa 200 Seiten und spricht ein breites Feld esoterischer Themen an.

Mich verwirrte das Buch in mehrfacher Hinsicht, nicht aber in seiner Verständlichkeit oder seiner Logik, seinem Selbstverständnis. Diese war leicht Nachvollziehbar. Ja selbst für echte Anfänger und thematische Neulinge einigermaßen verständlich. Die Verwirrung die sich mir bot ergab sich aus seinen Begriffen und deren Verwendung in seinen Ausführungen. Sehr viele Aussagen die er mit Esoterik in Verbindung brachte, ob ganz direkt oder nur beiläufig, definierte ich über Spiritualität. Und auch andersrum. Arkasha Croniken definiere ich als spirituelle Erbmasse, und andere Zusammenhänge die ich nun nicht einzeln aufführen muss, haben mich zu der Erkenntnis gebracht das ernst zu nehmende Esoteriker, deren Existenz ich nie bestritt, die aber auch nicht wirklich meine Aufmerksamkeit fanden nun anders betrachte. Die Autoren Dahlke scheinen mir solche zu sein. Insbesondere das sich in diesem Buch deutlich gegen, die auf der Esowelle schwimmenden Abzocker Trickbetrüger, Selbstdarsteller und sogenannte Heilsverkünder, wenden. Was mich aber noch mehr verwirrte waren Themenbereiche der Selbsterkenntnis und spirituelle Handlings die als selten und schwer zu erreichende Geistesübungen benannt wurden und wohl nur in Ausnahmen von „Normalsterblichen“ = Menschen wie du und ich, auch nur ansatzweise zu erreichen sind. Vieles davon war mir aber eine Selbstverständlichkeit und seit Jahren schon Teil dessen was ich Spirituelle Erfahrung nenne.  Und bin gewiss kein *aufsteigender Meister* um hier mal einen typischen Begriff zu Verwenden der mir selbst so nie in den Sinn käme. Zwar glaube ich mir selbst durch vielerlei Wege innerhalb  etlicher Jahre meiner Erkenntnisse aus meinem Glauben auch ein gewisses Quantum an Wissen und Erkenntnissen angeeignet zu haben, doch sehe ich mich da nicht als auserwählt oder diesbezüglich in der Gnade der Götter hervorgehoben. Nein, ich glaube das jeder der will diesen Punkt, an dem ich mich sehe, erreichen kann und auch bei weitem überholen und weit tiefer eindringen kann als ich das vermag. 

Es mag auch daran liegen das ich viele der ach so magischen – spirituellen – esoterischen, wie auch immer bezeichneten, Phänomene als ganz natürliche Bestandteile des Lebens an sich sehe. Begriffe wie überirdisch sparsam verwende und nur in direkten Bezug zu den Göttern stelle.

Alles in Allem veranlasst mich das Buch dazu etwas länger und differenzierter zu zuhören wenn sich jemand als Esoteriker bezeichnet und deren Begrifflichkeiten verwendet ohne ihn gleich in die Ecke bemitleidenswerter Irrläufer zu stellen deren Esowahn sie zu Erkenntnissen führt deren bedauernswertes Leben mit hohlen Phrasen gefüllt und ist und deren Hoffnungen im Nichts enden. Oder eben die zu der Gruppe der Abzocker, Selbstdarsteller und verlogenen Heilsbringer gehören.

Ich glaube allerdings immer noch unverändert dass diese Beiden Letzten tatsächlich mehr als 90% Derer bilden, die sich den Begriff Esoterik auf die Fahnen schreiben. Und nur ein ganz kleiner Rest ein wirklich ernstzunehmender Aspekt der vielwegigen Möglichkeiten geistiger Erkenntnisträger ausmacht. Das Verhältnis von denen die einfach nur Unsinn verbreiten und ernstzunehmenden Vertretern mag auch thematisch stark schwanken, das will ich auch keine prozentualen Thesen erheben Das mag der Einzelfall ergeben. Den ausgehen kann ich da immer nur vom eigenen subjektiven Erfahrungswert. Ebenso werde ich meine eigenen Handhabungen der Begrifflichkeiten keinen Deut ändern, da meine begrifflichen Verwendungen einfach differenzierter und zutreffender sind, zumindest für mich. Ebenso halte ich weiter daran fest, dass Magie Spiritualität usw. ohne ein stützendes Glaubensgerüst, ohne ein komplexes Pantheon von Schwächen und ungangbaren Möglichkeiten durchzogen ist und eben letztendlich zu keinem Ziel führen  kann.

Dienstag, 6. Mai 2014

Ist das Leben so?



Manchmal,  wenn ich so am Pc sitze, in Facebook oder in Chat und Foren von den alltäglichen Freuden und Kümmernissen Anderer lese, oder auch mal echten Problemen, Erlebnissen und auch tief bewegenden Momenten. Wenn ich dann dieses meinem realen Leben gegenüber stelle, und dann noch Berichte, ob echt oder gestellt, aus den TV- Medien dazu nehme. Dann wirft sich eine Fragenstellung auf aus drei Fragen

        1.  Ist so das Leben?

2    2.  Ist das mein Leben?

3    3. Will ich dieses Leben?

Keine Sorge, das wird hier keine melodramatische Abrechnung mit der bösen Welt eines unverstandenen Hilferufs.

Nein, das sind Fragen die mir tatsächlich in den Sinn kommen. Fragen die eine Antwort wollen.
Ich kann die Antworten in der Religion suchen, in der Philosophie, oder in der Politik. Ich kann mir auch das Hirn raus vögeln, oder mich dem Suff ergeben, Drogen konsumieren oder einfach weigern jedwede Antwort darauf zu finden. Doch meine Ich, diese Wege führen nicht zum Ziele, das mögen Ersatzantworten sein, aber keine echten Antworten. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen ich bin ein zu tiefst gläubiger Mensch, und habe mich viele Jahre auch politisch informiert und eingebracht. Doch die Antwort auf die Fragen des Lebens?

 Wo also finde ich die Antworten?

Die glaube ich, finde ich nur in mir selbst.


Es sind Fragen nach dem Leben, nach meinem Leben, dem Leben das ich führe. Ich hinterfrage also mein Leben! Also kann ich die Antworten auch nur in mir selbst finden. Nicht in der Religion, nicht in der Philosophie in der Politik oder irgendeiner obskuren Weltanschauung. Nur in mir selbst.

Ich will hier nun nicht pathetisch postulieren Erkenne dich selbst. Sei du dir dich selbst bewusst. Wisse wer du bist. Und eben alle diese manchmal theatralisch verkündeten Weisheiten, die keine Weisheiten sind, sondern lediglich Aufforderungen.

 Um die obigen drei Fragen überhaupt zu stellen, muss ich längst einen weiten Weg zu mir selbst gegangen sein und auch mehr als das Grundsätzliche meines Selbst bereits erkannt haben. Ich muss um mir diese Fragen ernsthaft zu stellen. Den Weg ziemlich weit gegangen sein. 

Meine Antworten (Ich bin mir der gefundenen Antworten noch nicht sicher, denke aber sie sind ein brauchbarer Ansatz eine Arbeitsgrundlage auf der ich aufbauen kann.) 

1. Ist so das Leben? – Nein, es ist das Leben der Anderen, Es sind Einblicke, Momentaufnahmen aus ihren Leben. Ihre Werte, Ihr Glaube, Ihre soziales Umfeld ist nicht mit meinem Identisch. Sicher es gibt Querverbindungen und auch Gemeinsamkeiten, auch teile ich mit dem einen oder Anderen dies oder jenes Erlebnis. Doch unterscheiden wir uns in Wertung und Wahrnehmung des gemeinsam Erlebten mal mehr mal weniger, umso mehr wenn wir nur von dem anderen hören oder lesen. 

     1. Ist so das Leben? – Ja, Es ist ein Teil unseres Lebens. Der Teil den wir mit anderen teilen ob wie nun aktiv oder nur passiv oder gar nicht involviert sind und nur davon hören oder lesen. Es prägt uns ein Stückweit mit. Es ist unser aller Leben. So ist das Leben. Oder wie Jim Carry in Bruce allmächtig so schön anmerkte: „So krümmelt nun mal der Keks!“ (Beim tippen dieser Zeilen naschte ich gerade einige Kekse und krümmelte mir den Schoß voll)

2.   2. Ist das mein Leben? – Nein, Diese einzelnen Einblicke in das Leben Anderer sind wohl er nicht lebensbestimmend für mich. Ich gehöre nicht zu den Menschen die Ihr leben nach dem leben und Erleben anderer ausrichten. Dazu bin ich viel zu dominant, viel zu selbstbestimmt. Soweit kommt es noch.

2. Ist das mein Leben? – Ja, Die Einblicke in das Leben Anderer prägt auch mich in der  Summe. 

Ihre Erfahrungen, Ihr Erleben, um so mehr wenn ich selbst involviert bin, prägen meine Reaktionen in einem vielleicht ähnlich gelagerten Erlebnis und in meiner Meinungsbildung oder auch in emotionellen Bereichen. In der Summe ist es also auch, nicht nur, aber auch mein Leben. 


     3. Will ich dieses Leben? – Ja, Nein, Ja, aber Nein, aber Ja, Ja, aber Nein, Nein aber Ja…. usw (ungefähres Zitat aus der seltsamen aber irgendwie faszinierenden Serie eines Charakters aus Little Briten)

Die Antwort ist so individuell dass, sie die wenigsten bestimmt zu beantworten vermögen. Hier stehen sich menschliche Gene, Erziehung, eigenes Erleben, Glaube. Werte, Verstand in wechselnder Wirkung gegenseitig im Wege.

Ich habe mich erforscht. In meinem Wesen, in meinem Denken, meine Gefühle. Meine Sehnsüchte, meinen Glauben mein Hoffnungen, meine Bedürfnisse und Neigungen. (Nein, ich bin noch nicht fertig. Ich bin weit aber nicht fertig denn der Mensch erlebt Neues oder wiederholt Altes und das verändert ihn immer ein Stück weit, er kann also nie wirklich fertig werden) meine Forschung nach mir Selbst ist die Arbeit des Selbsterkennens das eben zu diesen drei Fragen führte. Und auch zur Antwortfindung.

Es ist so dass ich dieses Leben will. Besser gesagt das ich es akzeptiere wie es ist mit dem Anspruch mir ein Urteil zu bilden, was ich nicht will, was ich aus meinem Leben entfernen möchte, und  auch entfernen kann (was auch nicht immer identisch ist)

Will ich diese Leben nicht. Dann hab ich ein Problem, entweder ich ändere es, oder ich geh daran zu Grunde. Sch selbst zu Erkennen und an zu nehmen hilft, nein löst das Problem ein großes Stück. Welches Problem? Die drei obigen Fragen zufriedenstellend zu beantworten. Für sich zu beantworten denn eine universelle Antwort gibt es nicht. Ok, die universelle Antwort ist 42. (per Anhalter durch die Galaxis) Aber hier haben wir das Problem wir kennen die universelle Frage leider nicht.