Sonntag, 3. Dezember 2017

Flucht in die Religion - oder gewinnt Glauben wieder an Leben



Flucht in die Religion? Oder gewinnt Glauben wieder an Leben?


Es sind zwei verschiedene Aussagen, sie bedeuten nicht Dasselbe. Sie grenzen sich deutlich voneinander ab. Nicht für Jeden ersichtlich, aber doch sind beides zwei grundverschiedene Aussagen.
Das Leben in all seinen Varianten ist für die meisten *Normalsterblichen* härter geworden. Das Geld weniger, und das soziale Umfeld grauer und auch herzloser. Die Esoterik hat immer noch Zulauf und wachsende Zahlen. Die Kirchenaustritte mehren sich zwar aber doch verspürt man unter dem verbleibenden Kern der Kirchen eine Art Zusammenrücken auffällig wird. Und die, die Kirchen verlassen schließen sich anderen Gruppen an oder wechseln sogar, konvertieren zu anderen Religionen.

Meines Erachtens gibt es ein gleichmäßiges Anwachsen. Zum einen an Menschen die sich einem Glauben hinwende. Als auch Menschen die sich religiös radikalisieren.

Hinwendung zum Glauben.


Eine Hinwendung zu einem Glauben an… sagen wir etwas göttlichem ist wohl sogar genetisch bedingt. Jahrtausende der Glaubensgeschichte der Menschheit können nicht einfach genetisch ignoriert werden. Und in schwierig wirkenden Zeiten wie auch in besonders guten Zeiten ist in der Geschichte gleichermaßen erkennbar eine Hinwendung zum Glauben,


Doch immer wieder treten, solche auf die ich gerne Hölle und Schwefelprediger nenne. Erinnernd an die Zeit der Wanderprediger der letzten 200 Jahre in der amerikanischen Geschichte, der katholischen Kirche des Mittelalters. Vom Jahre 1000 bis 1600.


Diese sind seit einiger Zeit wieder vermehr umtriebig und vermitteln den Leuten das Heil läge in ihrer, und nur in ihrer Religion. Inzwischen sind es nicht nur Christen und Muslime auch Buddhisten Hindi und was weiß ich aus welchen Löchern diese Hassprediger sonst so kriechen. Auch in den großen Kirchen und Moscheen ist ein massiver Anstieg an absoluten Wahrheitsansprüchen zu beobachten.


Die Schmusepolitik der Kirchen um ja niemand zu verärgern und das Christentum als harmlos gut dar zu stellen, den lieben guten alten Mann als liebenden Gottvater zu verkaufen hat die Abgänge noch angeheizt.


Von den beiden Landeskirchen abgesehen ist der Trend aber rückläufig zur Religion mit Konsequenz Doch wirklich Zulauf hat das Glauben an….. An wen oder was mag sich unterscheiden aber Glauben hat Zulauf…



Lebendiger Glaube wie bei den Heidnischen Glauben hat ebenso steigenden Zulauf wie erlenbare Religionen sofern sie Konsequenz aufweisen


Abnehmend ist nur der sogenannte Chichi-Glaube … ich bin gut du bist gut Gott ist sowieso gut und dass obwohl viele immer noch „ich akzeptiere jeden Glauben“ auf ihre Fahne schreiben was, für den der Glaubt einfach nur lächerlich klingt. Denn es ist eine Selbstlüge.


Es ist auch ein Irrtum anzunehmen das ein Glaube und eine Religion dasselbe sind, ebenso ist es Humbug zu sagen ich habe den wahren Glauben oder noch schlimmer die wahre Religion. Und doch muss ich nicht jeden Glauben tolerieren, schon gar nicht wenn er meinem zuwider läuft.


Die Flucht in die Religion ist tatsächlich eine Flucht, Aber eine Flucht aus der Führungslosigkeit, der Haltlosigkeit und vor zunehmender Gesellschaftsgewalt


Die Flucht aus den Kirchen hat fast immer dieselbe Ursache zusätzlich aber die Suche nach etwas Lebendigem. Suche nach Glauben. Wenn – wenn der Glaube als erleben verstanden wird und eben nicht als Religion. Eine Abfolge leisten von Gesetzen, die dann zum Heil führen sollen?


Glaube will gelebt erfahren werden und hier ist heil zu finden für Geist Seele und wohl auch Körper. Aber das ist ein anderes Thema

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